AVR-USB-Programmer

AVR Programmiergeräte

ISP Programmer: MyAvr/MySmartUsb light

Um die Familie der ATMEL Microcontroller mit Software zu versorgen, wird ein entsprechender Programmer benötigt. In diesem Fall hier der MySmartUsb light von www.myavr.de. Dieser sehr preiswerte und kompakte Brenner liefert alles was zum AVR brennen benötigt wird. Er macht keinen Stress, besitzt ordentliche Treiber für alle Windows Plattformen, ist schnell, durchdacht und kostet heute(09/2013) gerade mal ca. 16 EUR.

Nach der Installation der Treiber und eine AVR-Entwicklungsumgebung vorausgesetzt kann er z.B. aus BASCOM heraus direkt den gewünschten Käfer programmieren oder man benutzt das mitgelieferte Programmer-Tool. Da ich meine gesamte Entwicklung in einer Virtuellen Maschine unter Windows XP betreibe, freute es mich besonders, das es dem Brenner  oder dem Treiber völlig egal ist, wo er angeschlossen ist. er funktioniert einfach so wie es vorgesehen ist. Bisher ohne Probleme.

Es folgen einige Bilder und Erklärungen zum MySmartUsb light:

myavr1

So wird der Brenner geliefert, die entsprechende Software muss von www.myavr.de aus dem Downloadbereich geladen werden. entsprechende Links folgen am Ende des Artikels und auf der Homepage im Bereich Links.

Der Brenner wird mit einem 6-poligen Kabel und Stecker geliefert. Wer das in 10-polig benötigt muss einen Adapter bemühen.

Es werden 3 Programme benötigt:

1. USB-Treiber
2. mySmartUsb Supportbox
3. myAvrProg

myavr2

Hier sieht man die Vor- und Rückseite des ISP-Programmers. Im vorderen Bereich und an den Stellen wo 3V und 5V steht signalisieren LEDs den jeweiligen Status. So sieht man sofort welche Programmier- bzw. Betriebsspannung eingestellt ist.

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Der 1. Schritt ist die Installation des USB Treibers, ohne den läuft nicht. Danach ist es sinnvoll im Gerätemanger nachzusehen welchen COM Port Windows an den Treiber vergeben hat. Den muss man später u.U. in der Software einstellen.

myavrsupp2

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Die Supportbox ist ein Tool um den Programmer zu konfigurieren. Hier wird der vergebene COM Port eingestellt und einige Infos angezeigt.

myavrsupp2

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Unter Konfiguration wird die Versorgungsspannung eingestellt und das Board falls gewünscht mit Strom beim Brennen versorgt. Außerdem wird die verwendete Firmware angezeigt.

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Im Reiter Firmware kann die jeweilige Version ausgesucht und in den Brenner übertragen werden. Wer mit BASCOM oder dem AVR-Entwicklungsstudio arbeitet sollte die Version STK500 wählen. Unter BASCOM z.B. muss dann nur der Ort der stk500.exe angegeben werden um die Controller direkt aus BASCOM brennen zu können.

myavrprog

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Hier wird das zu brennende .hex oder .bin File angegeben und einige Fuses können eingestellt werden. Aber Vorsicht, wenn es um die Fuses geht, gilt „Hard thinking bevor hard working!“. Falsch eingestellte Fuses können dafür sorgen, das Der Mikrocontroller nicht mehr erreichbar ist. Da es sich um einen preiswerten, seriellen Programmer handelt, kann man sich den Ast unter den Füßen selber weg sägen. Das kann dann nur noch ein parallel Brenner wie das STK500 gerade biegen.

myavrprog2

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In diesem Fenster kann der Flash- und der EEPROM Speicher des Controllers ausgelesen und gespeichert werden.

myavrprog3

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Hier muss vorab der COM Port des Brenners eingetragen werden, das ist i.A. aber bereits korrekt vorgegeben. Das Fragezeichen neben dem COM Port verbirgt die wichtigsten Einstellungen. Hier wird die Betriebs- und Versorgungsspannung eingestellt bzw. zu- oder abgeschaltet. Die Zielschaltung kann dadurch mit einigen 100 Milliampere versorgt werden. Das sollte man aber tunlichst nicht übertreiben. Wenn der Hintergrund des Fensters grün ist, besteht eine fehlerfrei Verbindung zum Controller.

myavrprog4

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Diese Hilfeseite zeigt diverse nützliche Tipps rund um den Brenner und die verwendeten Controller.

Das war es zum Brenner. Bisher kann ich ihn eigentlich nur empfehlen, für das Geld gibt es wohl nichts Besseres.

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Elektronik, Mikrocontroller, Programmierung